18.08.2026 • 5m read
So wechselst du Motorradreifen

Zu wissen, wie du deine Motorradreifen selbst wechseln kannst, spart dir Geld und gibt dir mehr Kontrolle darüber, wann die Arbeit erledigt wird. Anstatt jedes Mal einen professionellen Reifenservice aufzusuchen, wenn deine Reifen abgenutzt sind, kann der Wechsel zu Hause oder in deiner Werkstatt einen echten Unterschied machen, besonders wenn du oft fährst oder viele Kilometer zurücklegst.
Viele Motorradfahrer wechseln je nach Fahrweise zwischen verschiedenen Sätzen Motorradreifen. Ein Satz eignet sich vielleicht für das tägliche Pendeln, während ein anderer besser für lange Autobahnfahrten, Offroad-Fahrten oder Trackdays geeignet ist. Wenn du deine Reifen regelmäßig wechselst, wird das Erlernen des Reifenwechsels schnell zu einer praktischen Fähigkeit und ist nicht nur eine Möglichkeit, Kosten zu sparen.
Weitere Tipps zur Reifenpflege findest du im XLMoto-Artikel „Der ultimative Leitfaden für Motorradreifen". Im Folgenden erklären wir Schritt für Schritt, wie du Motorradreifen wechselst und was du brauchst, um dies sicher zu tun.
Wichtige Werkzeuge und Ausrüstung
Zu wissen, wie du Motorradreifen wechselst, ist das eine, aber es sicher und effizient zu tun, hängt davon ab, die richtigen Werkzeuge zur Hand zu haben. Zu den Grundlagen gehören Werkzeuge zum Ausbauen des Rades, zum Abdrücken des Reifenwulstes und zum Auf- und Abziehen des Reifens von der Felge, ohne diese zu beschädigen. Du benötigst außerdem einiges an wichtigem Montagezubehör, um das Aufziehen der neuen Motorradreifen reibungsloser zu gestalten und zu verhindern, dass der Schlauch eingeklemmt oder der Wulst beschädigt wird.
Schließlich brauchst du eine Möglichkeit, den Reifen aufzupumpen und den Reifendruck zu prüfen, sowie eine Methode, um sicherzustellen, dass der Reifenwulst nach der Montage richtig sitzt. Wenn du dir vor dem Start die Zeit nimmst, alles zusammenzusuchen, läuft die Arbeit reibungsloser ab und du vermeidest Frust, besonders wenn du neu beim Wechseln von Motorradreifen bist. Die richtigen Werkzeuge parat zu haben, kann den Unterschied zwischen einer einfachen und einer unnötig schwierigen Arbeit ausmachen.
Montierhebel und Reifenabdrücker
Montierhebel sind unerlässlich, um den Reifenwulst bei der Demontage über die Felge zu heben. Du benötigst einen Satz, um alte Motorradreifen abzuziehen und neue Reifen im luftleeren Zustand über die Felge zu ziehen. Ein Reifenabdrücker ist ebenfalls wichtig. Du brauchst ihn, um den Reifenwulst von der Felge zu lösen, bevor du mit dem Hebeln beginnst. Er verringert die Belastung des Rades und macht den gesamten Prozess viel einfacher und sicherer, als den Reifen von Hand herunterzudrücken. Achte darauf, Montierhebel zu verwenden, die die richtige Größe für dein Rad haben. Zu kleine oder schlecht geformte Hebel rutschen leichter ab oder üben ungleichmäßigen Druck aus, was das Risiko von Schäden an der Felge erhöht und zu unnötigem Kraftaufwand bei der Demontage und Montage führt.
Felgenschoner
Felgenschoner sind so konzipiert, dass sie zwischen dem Montierhebel und der Felge sitzen, um diese während der Arbeit vor Kratzern, Schrammen oder kleinen Dellen zu schützen. Sie sind besonders nützlich, wenn dein Motorrad Alufelgen hat, da diese bei der Demontage und Montage von Motorradreifen leichter verkratzen als Stahlfelgen. Beim Wechseln von Motorradreifen müssen die Felgenschoner neu positioniert werden, während du dich entlang des Radumfangs vorarbeitest. So stellst du sicher, dass die Felge bei jedem Schritt der Demontage und Montage geschützt bleibt und nicht nur in einem bestimmten Bereich.
Ventilwerkzeuge und Luftpumpe
Ein Ventileinsatzwerkzeug ermöglicht es dir, den Ventileinsatz zu entfernen und wieder einzubauen, was für ein schnelles Ablassen der Luft und das korrekte Aufpumpen beim Reifenwechsel notwendig ist. Für Motorradfahrer, die lernen, wie man Motorradreifen wechselt, ist dies ein einfaches, aber unverzichtbares Werkzeug für die heimische Garage oder das Fahrerlager. Du benötigst außerdem eine Luftpumpe oder einen Kompressor, um den Reifenwulst korrekt auf die Felge zu setzen. Sobald der Wulst richtig sitzt, wird dieselbe Pumpe verwendet, um den Reifen nach der Montage auf den korrekten Druck aufzupumpen.
Radauswuchtständer (optional)
Ein statischer Radauswuchtständer gehört zwar nicht zur zwingend erforderlichen Ausrüstung, aber es kann sehr hilfreich sein, einen zu besitzen. Bei richtiger Anwendung kannst du damit die schwerste Stelle am Rad ausmachen, nachdem ein neuer Reifen montiert und aufgepumpt wurde. Kleine Auswuchtgewichte können dann angebracht werden, um das Rad optimal auszuwuchten, was wichtig ist, um Vibrationen bei höheren Geschwindigkeiten zu reduzieren. Obwohl es behelfsmäßige Methoden für das Auswuchten zu Hause gibt, liefert ein spezieller Auswuchtständer in der Regel genauere und zuverlässigere Ergebnisse, als wenn du versuchst, ein Rad ohne ihn auszuwuchten.

Fehler, die du beim Reifenwechsel vermeiden solltest
Bevor du mit dem Wechseln eines Motorradreifens beginnst, lohnt es sich zu prüfen, ob er tatsächlich ausgetauscht werden muss. Reifen können manchmal allein durch den normalen Gebrauch an Druck verlieren, und nicht, weil sie abgenutzt oder beschädigt sind. In manchen Fällen reicht es schon aus, den vorhandenen Reifen wieder aufzupumpen. Aus diesem Grund ist es hilfreich zu wissen, wie man den Motorradreifendruck prüft, bevor man mit den Arbeiten am Reifen beginnt.
Den Innenschlauch einklemmen
Das Einklemmen des Innenschlauchs ist ein häufiger Fehler, besonders wenn Reifenheber zu weit unter den Reifenwulst geschoben oder im falschen Winkel angesetzt werden. Achte bei der Montage von Schlauchreifen darauf, dass der Innenschlauch gleichmäßig im Reifen positioniert ist, damit er nicht zwischen dem Hebel und der Felge eingeklemmt wird. Ein vorsichtiger Druck mit dem Hebel und ein leichtes Aufpumpen des Innenschlauchs können das Risiko des Einklemmens erheblich verringern, was andernfalls zu einer sofortigen Reifenpanne oder einem plötzlichen Luftverlust nach der Montage führen kann.
Beschädigung der Felge
Eine Beschädigung der Felge passiert oft, wenn Reifenheber vom Reifenwulst abrutschen oder zu viel Kraft aufgewendet wird. Die Verwendung von Hebeln in der falschen Größe kann dies begünstigen. Wähle daher immer Werkzeuge, die zu deinem Rad passen. Beschädigungen treten auch viel häufiger auf, wenn Motorradreifen ohne Felgenschützer gewechselt werden, insbesondere bei Alufelgen. Während leichte Kratzer meist nur optischer Natur sind, können Dellen oder scharfe Kanten den korrekten Sitz des Reifenwulstes beeinträchtigen und die Leistung mindern. Wenn du den Reifenwulst gut schmierst und dich schrittweise um die Felge herumarbeitest, hilft das, das Risiko zu verringern.
Falsche Laufrichtung des Reifens
Viele Motorradreifen haben einen Laufrichtungspfeil auf der Seitenwand. Wenn der von dir gekaufte Reifen einen solchen hat – was auf die meisten modernen Reifen zutrifft –, stelle sicher, dass dieser Pfeil mit der Vorwärtsrotation des Rades übereinstimmt, sobald es am Motorrad montiert ist. Die Montage eines Reifens in der falschen Richtung beeinträchtigt die Funktionsweise des Profils. Das kann bei Nässe gefährlich sein, da der Reifen das Wasser nicht effektiv von der Fahrbahn ableitet. Selbst bei trockenen Bedingungen kann eine falsche Laufrichtung das Handling und das Bremsverhalten beeinflussen. Überprüfe immer die Ausrichtung des Reifens, bevor du den ersten Reifenwulst auf die Felge ziehst. Wenn der Reifen falsch herum montiert ist, muss er demontiert und korrekt wieder aufgezogen werden.
Luftdruck und Dichtigkeit nicht prüfen
Wenn du den korrekten Druck neu montierter Motorradreifen nicht überprüfst, kann dies zu schlechtem Handling und vorzeitigem Verschleiß des Reifenprofils führen. Ein nicht richtig sitzender Reifenwulst führt in der Regel zu Luftverlust. Je nachdem, wie schnell der Druck abfällt, kann dies beim Fahren zu gefährlicher Instabilität führen. Es ist auch wichtig, darauf zu achten, dass die Ventileinsätze fest angezogen sind, um einen schleichenden Luftverlust zu verhindern. Überprüfe den Reifendruck immer noch einmal, nachdem sich der Reifenwulst gesetzt hat und bevor du mit dem Motorrad fährst.

So demontierst du den alten Reifen
Der Wechsel von Motorradreifen beginnt mit der sicheren und korrekten Demontage der abgenutzten Reifen. Bevor du beginnst, überprüfe das Werkstatthandbuch deines Motorrads auf modellspezifische Hinweise und stelle sicher, dass das Motorrad sicher aufgebockt ist. Sobald das Rad angehoben und gesichert ist, lasse die Luft vollständig aus dem Reifen ab, indem du den Ventileinsatz entfernst. Dieser Schritt erleichtert es erheblich, den Reifenwulst von der Felge zu lösen.
Verwende als Nächstes einen Reifenabdrücker, um den Wulst von der Felge abzudrücken. Dies muss auf beiden Seiten des Reifens geschehen, bevor du versuchst, ihn mit Reifenhebeln abzuhebeln. Das Auftragen einer kleinen Menge Schmiermittel auf den Wulst kann den Widerstand verringern und den Vorgang erleichtern. Schiebe einen Reifenhebel unter den Wulst und arbeite dich in kurzen Abschnitten um die Felge herum. Setze dabei weitere Hebel an, um zu verhindern, dass der Wulst wieder zurückrutscht.
Sobald eine Seite des Wulstes über den gesamten Reifenumfang hinweg frei ist, hebe sie über die Felge, sodass sie lose darüber liegt. Häufig kannst du den Rest von Hand abziehen. Nutze andernfalls die Hebel mit minimalem Kraftaufwand, um ihn vollständig herunterzubekommen. Wenn die alten Motorradreifen, die du demontierst, Innenschläuche haben, entferne diese, sobald der erste Wulst frei ist. So vermeidest du, dass sie unnötig gedehnt oder beschädigt werden.
So montierst du den neuen Reifen
Wenn du dir unsicher bist, welche Reifen die richtigen für dein Motorrad sind, lies vor dem Start unseren Ratgeber zur Auswahl von Motorradreifen. Sobald du den richtigen Reifen hast, folgt als nächster Schritt die fachgerechte Montage. Trage zunächst etwas Schmiermittel auf den Reifenwulst und das Felgenhorn auf. Dies hilft dem Reifen, ohne übermäßigen Kraftaufwand in Position zu gleiten, und verringert das Risiko von Beschädigungen.
Wenn dein Motorrad einen Innenschlauch hat, was bei modernen Motorrädern seltener der Fall ist, lege ihn vorsichtig ein, nachdem der erste Wulst positioniert ist. Stelle sicher, dass der Schlauch gleichmäßig im Reifen sitzt, ohne Verdrehungen oder Quetschungen. Drücke sowohl bei Schlauch- als auch bei schlauchlosen Reifen den ersten Wulst so weit wie möglich von Hand über die Felge, bevor du für das letzte Stück Reifenhebel verwendest. Dadurch sitzt der Reifen locker auf dem Rad, was die nächsten Schritte erleichtert.
Montiere als Nächstes den zweiten Wulst mithilfe von Reifenhebeln. Arbeite langsam und in kleinen Schritten und halte die gegenüberliegende Seite des Wulstes in das Tiefbett der Felge gedrückt. Vermeide es, zu viel Kraft auf die Hebel auszuüben, da dies sowohl den Reifen als auch die Felge beschädigen kann. Wenn du dir hierbei Zeit lässt, rutscht der Wulst gleichmäßig und reibungslos über die Felge.
Sobald der Reifen vollständig sitzt, pumpe ihn langsam auf. Dies gibt dem Wulst Zeit, sich gleichmäßig auf beiden Seiten der Felge zu setzen. Beobachte den Reifen beim Aufpumpen genau und stoppe, falls etwas ungleichmäßig aussieht. Wenn der Wulst richtig sitzt, kannst du den Ventileinsatz wieder einschrauben.
So prüfst und wuchtest du den Reifen aus
Drehe das Rad nach dem Aufpumpen des Reifens von Hand. Dies hilft dir, Unwuchten, Ausbeulungen oder einen unrunden Lauf zu erkennen, was darauf hindeuten könnte, dass der Wulst nicht richtig sitzt. Das Auftragen von Seifenwasser im Bereich des Wulstes und des Ventils kann zudem helfen, schleichenden Luftverlust zu erkennen. Wenn du Probleme feststellst, lasse die Luft ab und montiere den Reifen neu, bevor du fährst.
Um den Reifen auszuwuchten, platziere das Rad auf einem Wuchtbock und lasse es frei rotieren. Wenn das Rad immer wieder mit demselben Abschnitt nach unten auspendelt, deutet dies auf eine schwere Stelle hin. Bringe kleine Klebegewichte auf der gegenüberliegenden Seite der Felge an. Passe die Positionierung der Gewichte schrittweise an, bis das Rad in jeder Position stehen bleibt. Dies bestätigt, dass es richtig ausgewuchtet ist.

Häufig gestellte Fragen zum Wechseln von Motorradreifen
Kann ich Motorradreifen zu Hause wechseln?
Ja, viele Motorradfahrer wechseln ihre Motorradreifen selbst zu Hause. Du benötigst jedoch die richtigen Werkzeuge und musst das korrekte Verfahren befolgen, da es bei unsachgemäßer Durchführung unsicher sein kann. Wenn du bereits etwas Erfahrung mit der grundlegenden Motorradwartung hast, ist dies eine Aufgabe, an die du dich mit etwas Übung herantasten kannst. Es ist auch erwähnenswert, dass manche Motorräder viel schwieriger zu handhaben sind als andere. Große Reiseenduros gehören oft zu den anspruchsvollsten Modellen. Wenn du also noch keine Erfahrung mit Motorradreifen hast, fängst du am besten mit einem einfacheren Motorrad an.
Muss ich den Reifen nach der Montage auswuchten?
Obwohl es kein zwingend erforderlicher Schritt ist, ist es immer ratsam, neu montierte Motorradreifen auszuwuchten. Im Gegensatz zu einem Auto, bei dem nicht ausgewuchtete Reifen vielleicht nur zu zusätzlichem Verschleiß oder geringfügigen Leistungseinbußen führen, hängt die Balance eines Motorrads viel stärker davon ab, wie seine Räder und Reifen eingestellt sind. Selbst kleine Gewichtsunterschiede können dazu führen, dass sich das Motorrad unausgewogen anfühlt, und das Problem verschlimmert sich meist, da sich die Vibrationen im Fahrwerk aufschaukeln, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten.
Motorradfahrer, die viele Stunden im Sattel verbringen, bemerken dies meist zuerst, da sich die Vibrationen mit der Zeit über den Lenker auf die Hände übertragen. Bei kurzen Fahrten in der Stadt oder gelegentlichen Ausfahrten fällt das Problem vielleicht nicht sofort auf, aber es kann dennoch den Gesamtkomfort und die Stabilität des Motorrads beeinträchtigen. Das Auswuchten neu montierter Motorradreifen hilft, diese Probleme zu vermeiden, sorgt für ein geschmeidigeres Fahrgefühl und reduziert unerwünschte Vibrationen, die bei höheren Geschwindigkeiten deutlicher spürbar werden.
Woran erkenne ich, dass der Reifen richtig sitzt?
Der korrekte Sitz von Motorradreifen zeigt sich, wenn sie sich gleichmäßig aufpumpen lassen – also ohne Ausbeulungen, Verformungen oder sichtbare Lücken zwischen dem Reifenwulst und der Felge. Viele Reifen verfügen über eine eingeformte Kontrolllinie in der Nähe des Wulstes. Diese sollte nach dem Aufpumpen des Reifens gleichmäßig um die gesamte Felge herum verlaufen, was den korrekten Sitz deiner Motorradreifen anzeigt.
Bei der Montage zu Hause ist es ratsam, beim Aufpumpen auf den Reifen zu achten. Wenn du ein deutliches „Plopp"-Geräusch hörst, bedeutet dies in der Regel, dass der Reifenwulst durch das Aufpumpen in die richtige Position gedrückt wurde und der Reifen somit korrekt sitzt. Überprüfe den Sitz sorgfältig, wenn du dieses Geräusch nicht gehört hast, und sei bereit, den Vorgang gegebenenfalls noch einmal von vorn zu beginnen.
Welchen Reifendruck sollte ich nach der Montage verwenden?
Im Handbuch des Motorrads ist der empfohlene Reifendruckbereich angegeben, manchmal mit kleinen Abweichungen je nach Beladung des Motorrads, z. B. beim Fahren mit Sozius oder schweren Satteltaschen. Halte dich nach Möglichkeit an diese Werte. Auf der Flanke aller Motorradreifen findest du außerdem eine Kennzeichnung, die den maximalen Reifendruck angibt. Dieser sollte jedoch nicht als Zielwert betrachtet werden.
Deine Reifen sollten immer gemäß den Angaben im Handbuch aufgepumpt werden, da diese vom Motorradhersteller festgelegt wurden. Denke daran, dass bei vielen Motorrädern für Vorder- und Hinterreifen unterschiedliche Reifendrücke erforderlich sind. Nach dem Aufpumpen neu montierter Reifen kann es zu einem leichten Druckabfall kommen, wenn sich der Reifenwulst vollständig auf die Felge setzt. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Druck kurz nach der Montage erneut zu überprüfen, um sicherzustellen, dass der korrekte Reifendruck beibehalten wurde.
Wie oft sollten Motorradreifen ersetzt werden?
Sobald die Profiltiefe das gesetzliche Minimum von 1 mm in Großbritannien erreicht, müssen die Reifen ersetzt werden. In der Realität wechseln die meisten Motorradfahrer ihre Reifen aus Sicherheitsgründen schon früher. Das Abfahren des Profils bis an die Grenze bedeutet oft, dass die Motorradreifen auch in anderer Hinsicht ihre beste Zeit hinter sich haben, insbesondere wenn das Gummi altert. Sichtbare Schäden wie Flachstellen oder Risse sind ein klares Zeichen dafür, dass die Reifen sofort ausgetauscht werden sollten.
Als grobe Orientierung halten Motorradreifen in der Regel zwischen 3.000 und 10.000 Meilen, je nach Gummimischung und Fahrstil. Rauer Straßenbelag, höhere Geschwindigkeiten, häufige sportliche Kurvenfahrten und starkes Bremsen verkürzen die Lebensdauer deiner Motorradreifen.








