Dein vertrauenswürdiger Shop für On- und Offroad-Abenteuer

Helme /Jethelm

Jethelm

Sortierung:
1100 Ergebnisse

FAQ's

Go Face to Face with an Open Face Helmet from XLMOTO

Der erste Jethelm tauchte 1914 auf der Brooklands-Rennstrecke in Großbritannien auf. Der Rennarzt Dr. Eric Gardener war so besorgt über die ständig auftretenden Kopfverletzungen der Fahrer, dass er einen beckenförmigen Helm aus lackiertem Segeltuch erfand. Doch es sollte fast 50 Jahre dauern, bis der nächste Evolutionsschritt in der Entwicklung von Motorradhelmen kam. Schließlich war es einem kalifornischen Professor zu verdanken, der einen stoßabsorbierenden Helm entwickelte. Roy Richter von Bell Helmets griff die Idee auf, woraus 1954 der Bell 500 hervorging, der erste Jethelm. Seitdem haben wir einen weiten Weg zurückgelegt. Moderne Fertigungstechniken und Hightech-Materialien haben den Jethelm revolutioniert. Warum tragen Motorradfahrer weiterhin Jethelme, wenn Integralhelme verfügbar sind? Und welche Materialien werden heute bei der Herstellung von Jethelmen verwendet?

Gründe für das Tragen eines Jethelms

Der Hauptgrund ist der Komfort. Viele Fahrer fühlen sich eingeengt und in manchen Fällen klaustrophobisch, wenn sie einen Integralhelm tragen. Ein Jethelm hingegen behindert die Sicht des Fahrers in keiner Weise. Außerdem vermittelt dieses Design ein viel stärkeres Gefühl, den Elementen ausgesetzt zu sein. Die Kehrseite davon ist, dass du tatsächlich den Elementen ausgesetzt bist. Glücklicherweise verfügen die meisten Jethelme über eine integrierte, herunterklappbare Sonnenblende, sodass der Wetterschutz kein vorrangiges Problem mehr darstellt. Auch das Gewicht spielt eine Rolle. Das zusätzliche Gewicht eines Integral- oder Klapphelms kann die Ermüdung des Fahrers beeinflussen. Schließlich ist eines der wichtigsten Merkmale eines Jethelms, dass er eine uneingeschränkte Sicht und ein breites peripheres Sichtfeld bietet.

Materialien für Jethelme

Polycarbonat: Diese Art von Thermoplast lässt sich im Spritzgussverfahren verarbeiten. Dieses Verfahren hilft, die Produktionskosten niedrig zu halten. Außerdem können so viele zusätzliche Merkmale ins Helmdesign integriert werden. Der Nachteil ist, dass Polycarbonathelme im Vergleich zu anderen Materialien schwerer sind.

Fiberglas: Bevor Polycarbonat ins Spiel kam, bestanden alle Motorradhelme aus Fiberglas. Dieses Material bietet eine beeindruckende Crashfestigkeit und ist recht leicht.

Verbundwerkstoff: Aramidfasern sind bei gleichem Gewicht stärker als Stahl. In Kombination mit Fiberglas verleihen sie einem Jethelm eine hervorragende Crashfestigkeit. Und natürlich eine gute Gewichtsersparnis.

Carbonfaser: Gewebte Carbonfaser-Stränge bieten unglaubliche Festigkeit und maximale Gewichtsersparnis. Jethelme aus Carbon bleiben der Goldstandard in Sachen Sicherheit.

Merkmale, auf die du bei einem Jethelm achten solltest

Wenn das Gewicht ein Thema ist, nutze den XLMOTO-Filter „Produktmaterial". Hier kannst du nach Jethelmen aus Carbon, Verbundwerkstoff oder Fiberglas suchen. Herunterklappbare Visiere sind ebenfalls eine praktische Ergänzung für jeden Jethelm. Wenn das Visier über eine integrierte Sonnenblende verfügt, umso besser. Ein herausnehmbares, waschbares Komfortfutter verhindert die Ansammlung von Bakterien. Gleichzeitig sorgen Belüftungsöffnungen für eine gute Luftzirkulation im Inneren des Helms. Einige Fahrer haben eine Vorliebe dafür, wie ihr Motorradhelm unter dem Kinn befestigt wird. Suche in diesem Fall nach einem D-Ring- oder Schnellverschluss-Ratsche-System. Wenn du während der Fahrt gerne Musik hörst, achte darauf, dass dein Helm über integrierte Lautsprechertaschen für ein Kommunikationssystem verfügt. Wenn der Jethelm für ein Kommunikationssystem vorbereitet ist, sollte in den Spezifikationen die Kompatibilität mit dem eigenen oder einem Drittanbieter-Kommunikationssystem angegeben sein. Schließlich ist die Sicherheitszertifizierung entscheidend. Wenn du den Hinweis ECE 22.05 siehst, ist das die höchste europäische Sicherheitsauszeichnung. Außerdem ist die Zertifizierung des Department of Transport (DOT) allein in den meisten europäischen Ländern nicht ausreichend. Daher muss der Helm immer auch ein ECE-Zertifikat haben.