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Motorradausrüstung /Textilpflege

Textilpflege

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Die Bedeutung der Motorradbekleidungspflege

Schützende Motorradbekleidung ist eine finanzielle Investition. Deshalb ist es sinnvoll, sie mit speziellem Leder-Shampoo und Pflegeprodukten in einwandfreiem Zustand zu halten. Wenn du deine Ausrüstung gut pflegst, erhältst du außerdem ihre Schutzfunktion. Leder ist nach wie vor eines der beliebtesten Materialien für Motorradbekleidung und Zubehör. Doch so strapazierfähig es auch ist, es wird leicht vernachlässigt. Egal, ob du in der Stadt oder auf dem Land unterwegs bist, mit der Zeit sammeln sich auf deinem Leder Insekten, Rußablagerungen und allgemeiner Straßenschmutz an. Hier schauen wir uns einige Pflegeprodukte aus dem Sortiment von XLMOTO an. Außerdem zeigen wir dir, wie du dafür sorgst, dass dein Leder lange hält. Es gibt mindestens vier verschiedene Lederarten: Vollnarbenleder, Top-Grain-Leder, korrigiertes Narbenleder und Verbundleder. Von Motorradjacken bis hin zu Satteltaschen ist Leder das traditionellste Material der Wahl. Obwohl es robust genug ist, um dich bei einem Sturz zu schützen, ist Leder ein organisches Material. Deshalb solltest du deine Lederbekleidung gut pflegen – dann pflegt sie auch dich gut.

Motorradleder reinigen

Egal, ob du Hosen oder eine Werkzeugrolle reinigst, das Prinzip ist dasselbe. Zuerst brauchst du ein paar helle, hochwertige Frottiertücher und ein spezielles Leder-Shampoo. Manche verwenden für diesen Vorgang ein Haushaltsprodukt. Leider kann es zwar hervorragend für Reinigungsaufgaben im Haushalt sein, aber Chemikalien enthalten, die Leder schaden.

Leder ist organisch, das heißt, es ist porös und enthält natürliche Öle. Wenn du einen Reiniger mit einem fettlösenden Mittel auf Erdölbasis verwendest, entfernt er zwar den Schmutz, kann aber auch die natürlichen Öle des Leders angreifen.

  • Bevor du mit der Reinigung beginnst, lies die Reinigungshinweise des Herstellers. Schau dir dann die Anleitung deines gewählten Pflegeprodukts genau an.

  • Führe als Nächstes einen Reinigungstest an einer unauffälligen Stelle durch, um sicherzustellen, dass Farbe oder Struktur des Leders nicht beeinträchtigt werden.

  • Wenn du mit dem Testergebnis zufrieden bist, reinige immer nur kleine Abschnitte nacheinander. Trage das Produkt dazu auf das Tuch und nicht direkt auf das Leder auf. Reibe das Leder-Shampoo dann mit kreisenden Bewegungen sanft in das Material ein.

  • Durch die Verwendung eines hellen Frottiertuchs siehst du, wie viel Schmutz du entfernst. Noch besser: Du kannst das Tuch während des Vorgangs ausspülen.

  • Lass das Leder nach der Reinigung über Nacht an der Luft trocknen.

Dein Leder pflegen

Sobald du die Poren des Leders geöffnet hast, ist es an der Zeit, dem Narbenleder die wichtigen natürlichen Öle zurückzugeben. Dieser Vorgang hält das Material geschmeidig und hält Straßenschmutz fern, wenn du wieder unterwegs bist.

Ein spezielles Pflegemittel für Leder ist die beste Wahl. Lies die Anleitung, um herauszufinden, wie du das Pflegemittel am besten aufträgst. Du kannst dafür ein feuchtes Tuch oder einen feuchten Schwamm verwenden.

  • Stell nach dem Waschen sicher, dass das Leder gründlich getrocknet ist.

  • Trag dann das Pflegemittel auf das Tuch oder den Schwamm auf.

  • Arbeite es in kleinen Bereichen und mit kreisenden Bewegungen gut in das Leder ein.

  • Arbeite dich am gesamten Teil entlang und konzentriere dich dabei besonders auf Nähte, Taschen und Reißverschlüsse.

  • Hänge das Teil an einem gut belüfteten Ort auf, damit es an der Luft trocknen kann.

Häufigkeit

Wie oft du deine Lederartikel reinigst und pflegst, hängt davon ab, wie häufig du fährst und in welcher Umgebung du unterwegs bist. In der Regel ist einmal alle 12 Monate bei normalen Bedingungen angemessen. Wenn du dich täglich durch eine schmutzige städtische Umgebung kämpfst, solltest du diese Lederpflege eventuell zweimal im Jahr durchführen. Noch ein Hinweis: Wenn dein Lederartikel ein herausnehmbares Innenfutter hat, vergiss nicht, es ebenfalls zu entfernen und zu reinigen. Innen bakterienfrei zu bleiben ist fast genauso wichtig wie außen sauber und gepflegt zu sein. Pfleg deine Motorradbekleidung gut, dann pflegt sie auch dich gut.