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Nierengurt

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FAQ's

Oberkörperschutz, der Motorradfahrer sicher hält

Schutzkleidung ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Motorradausrüstung. Das liegt nicht an übermäßigen gesetzlichen Vorschriften, sondern an technologischen Fortschritten, die das Tragen von Oberkörperschutz angenehm machen.

Die Zeiten, in denen man wie ein American-Football-Spieler aussah, sind vorbei. Glücklicherweise besteht der heutige Motorrad-Oberkörperschutz aus Hightech-Fasern, die leichter als Stahl und dennoch doppelt so stark sind.

Auch die stoßdämpfende Polsterung ist dünner und leichter als je zuvor. Das Ergebnis ist unauffällige Schutzkleidung, die sich mit dem Fahrer bewegt.

Oberkörperschutz ist bereits in viele Motorradjacken integriert erhältlich. Schutzsysteme, die in leichte Kleidungsstücke eingearbeitet sind, eignen sich auch zum Tragen unter ungepanzerten Jacken. Diese zusätzliche Flexibilität bietet Schutz, unabhängig davon, welche Kleidung du wählst.

Wer trägt Oberkörperschutz?

Wie die meisten Innovationen im Motorradbereich haben auch die Rennstrecken Europas wertvolle Forschungs- und Entwicklungsarbeit geliefert. Das gilt besonders für Sicherheitsausrüstung. Der legendäre Barry Sheene war der erste Profirennfahrer, der einen Rückenprotektor trug. Dieser Trend hat unzähligen Straßenfahrern das Leben gerettet.

Ob im Gelände oder auf der Rennstrecke: Im Rennsport ist Oberkörperschutz Pflicht. Für Straßenfahrer hingegen ist der Motorradhelm das einzige vorgeschriebene Sicherheitselement. Auch wenn das Tragen von Oberkörperschutz damit eine persönliche Entscheidung ist, ist es eine kluge.

Materialien

Im Allgemeinen bedeckt ein Oberkörperschutz die obere Hälfte des Torsos. Zu den geschützten Bereichen gehören die Nieren und die Brust sowie Schultern und Ellbogen.

Dank innovativer Materialien ist es möglich, den Oberkörperschutz an einer Weste, einer langärmeligen Hülle oder als gelenkiges Exoskelett zu befestigen.

Der Schlüssel beim Oberkörperschutz ist Flexibilität. Merkmale wie abnehmbare Ärmel und Mesh-Jacken lassen sich unabhängig von Wetterbedingungen oder Klima anpassen.

Hersteller bezeichnen den Jacken- bzw. Westenteil des Protektors oft als Chassis.

Seine anatomische Form ermöglicht eine enge Passform, sodass der Oberkörperschutz an den wichtigsten Aufprallbereichen an Ort und Stelle bleibt.

Elastisches Mesh auf Nylonbasis ist weit verbreitet. Einige Hersteller bieten das Chassis des Oberkörperschutzes jedoch auch als Kompressionsbekleidung an. Die leichte Kompressionswirkung kann die Muskelermüdung verringern, was bei jedem Fahrstil von Vorteil ist.

Sicherheitsstandards erklärt

Die meisten Oberkörperschutzprodukte sind mit einer CE-Kennzeichnung versehen. Diese Klassifizierung ist ein europäischer Sicherheitsstandard. Sie bedeutet, dass das Kleidungsstück festgelegte Leistungsanforderungen an persönliche Schutzkleidung erfüllt hat.

Es gibt jedoch verschiedene Konfigurationen, hier sind fünf Beispiele:

CE EN1621-2:2014 Level 1: Diese Klassifizierung gilt nur für Rückenprotektoren. Level 1 bedeutet, dass der Oberkörperschutz eine maximale übertragene Kraft von unter 18 kN aufweist.

CE EN1621-2:2014 Level 2: Auch diese Einstufung bezieht sich nur auf den Rückenprotektor. Hier muss die maximale übertragene Kraft jedoch unter 9 kN liegen, was bedeutet, dass der Protektor der Stufe 2 einen höheren Schutz bietet.

CE EN1621-1:2012 Level 1 und 2: Oberkörperschutz mit diesem Label ist für den Einsatz an Armen und Beinen getestet. Die Stufen 1 und 2 entsprechen den oben genannten Werten.

CE EN1621-3:2012 Level 1 und 2: Diese Bezeichnung bedeutet, dass der Artikel für den Einsatz im Brustbereich getestet wurde. Es gelten die gleichen maximalen Werte der übertragenen Kraft wie oben.

CE EN1621-4:2013: Dieser Code gilt speziell für Airbags.

Motorrad-Airbags

Schließlich kommen wir zu dem, was die meisten als den ultimativen Oberkörperschutz ansehen: den Motorrad-Airbag.

XLMOTO bietet eine Auswahl an Airbag-Westen und Jacken in verschiedenen Ausführungen und Modellen an. Dazu gibt es Ersatzgasflaschen für den Fall einer Airbag-Auslösung.

Anstatt einzelne Protektoren zu verwenden, bietet der Motorrad-Airbag Aufprallschutz für Brust, Nacken, Rücken und Steißbein. Diese Bereiche blasen sich 60 bis 80 Millisekunden nach der Auslösung auf und bieten dem Fahrer oder Sozius den ultimativen Schutz.

Welche Art von Motorrad-Oberkörperschutzsystem du auch suchst, in der beeindruckenden Auswahl von XLMOTO wirst du fündig.

Motorrad-Nierengurte für lange Tage im Sattel

Moderne Motorrad-Nierengurte werden oft mit dem Geländesport in Verbindung gebracht. Dabei schützen breite Gurte die Nieren von Tourenfahrern schon seit den 1920er-Jahren vor den Erschütterungen einer holprigen Fahrt. Heute sind Motorrad-Nierengurte ein beliebtes Ausrüstungsteil für Touren-, Custom- und Adventure-Biker. Die Verstärkung durch einen Motorrad-Nierengurt kann die untere Wirbelsäule und die inneren Organe schützen. Darüber hinaus kann er dabei helfen, eine gute Körperhaltung und eine starke Körpermitte zu bewahren. Achte bei der Wahl eines Nierengurts zuerst darauf, dass er verstellbar ist, Klettverschlüsse hat und aus einem schweißableitenden Material besteht. Zusätzliche Schutzpaneele im Lendenbereich und atmungsaktive Mesh-Futter helfen zudem dabei, Ermüdungserscheinungen nach einem langen Tag im Sattel vorzubeugen. Die meisten Motorradfahrer tragen Nierengurte unter ihrer Jacke. Es ist jedoch möglich, einige Modelle über einer Jacke zu tragen. Wenn du diesen Stil bevorzugst, halte Ausschau nach Nierengurten mit Reflexstreifen. Dieses Merkmal sorgt dafür, dass du sowohl auf als auch abseits deines Motorrads gut sichtbar bist.