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Wie du die perfekte Größe für deinen Motorradhelm findest

Wie findest du deine perfekte Motorradhelm-Größe?

Das Tragen eines Motorradhelms in der richtigen Größe ist entscheidend. Bei jeder Geschwindigkeit, die über Schritttempo hinausgeht, wird die falsche Größe zum Risiko und vervielfacht den Schaden bei einer möglichen Verletzung. Du kannst deine passende Größe ermitteln, wenn du weißt, wie es geht. Dieser Leitfaden hilft dir dabei.

Deinen Kopf messen

Nimm ein Maßband aus Stoff und lege es horizontal um deinen Kopf, oberhalb der Augenbrauen und an der breitesten Stelle. Vergleiche dieses Maß mit der Größentabelle des Motorradhelms, den du kaufen möchtest, und schau nach, welcher Größe es in der Tabelle des Herstellers entspricht. Einige Hersteller geben die Größen in Zoll an, die meisten jedoch in Zentimetern.

Wenn du die Größe für jüngere Fahrer prüfst, solltest du nach Herstellern suchen, die spezielle Motorradhelme für Kinder anbieten, da hier Schale und Innenfutter auf den Kopf eines Kindes abgestimmt sind.

Unterschiede bei den Größen

Keine zwei Helmmarken haben exakt dieselben Größenangaben. Dennoch sind ihre Größenstrukturen ähnlich. Verschiedene Modelle und Helmstile können sich sogar innerhalb derselben Marke in der Größe unterscheiden. Beziehe dich daher immer auf die spezifische Größentabelle des Herstellers, die du bei jedem Produkt findest.

Schlechte Passform - zu groß

Schlechte Passform - zu groß

Die Innenschale aus expandiertem Polystyrol (EPS) fungiert bei einem Unfall als Stoßdämpfer. Wenn der Motorradhelm zu locker sitzt, führt der Spalt zwischen Kopf und Innenschale zu zwei Aufprallen statt nur einem. Halte den Kinnbügel fest und bewege ihn langsam horizontal und vertikal. Wenn sich deine Wangen nicht mitbewegen, der Helm aber schon, ist er wahrscheinlich zu groß.

Schlechte Passform - Zu klein

Schlechte Passform - Zu klein

Ein Motorradhelm sollte weder zu eng noch zu locker sitzen. Wenn ein Helm zu fest sitzt, werden manche Bereiche, wie zum Beispiel das Kinn, möglicherweise nicht vollständig abgedeckt. Ein häufigeres Problem tritt auf, wenn der Helm auf die Stirn und die Schläfen des Fahrers drückt. Das kann zu Unbehagen führen und beim Fahren ablenken.

Gute Passform

Setz den Motorradhelm auf und achte darauf, wie bequem er sich anfühlt. Er sollte eng anliegen, aber nicht so fest sitzen, dass er unangenehm wird. Die Wangenpolster eines Integralhelms sollten die Wangen leicht zusammendrücken. Halte den Kinnbügel fest und bewege ihn langsam horizontal und vertikal. Wenn sich die Wangen oder der Helm nicht verschieben und er sich angenehm auf dem Kopf anfühlt, ist es höchstwahrscheinlich eine gute Passform. Trage ihn 20 bis 30 Minuten lang drinnen, um sicherzustellen, dass keine Druck- oder Scheuerstellen entstehen.

Um die Passform zu verbessern, bieten einige Marken unterschiedlich große Wangenpolster, herausnehmbare Innenfutter sowie optionale Atemabweiser und Kinnabdeckungen an.

Marken für Motorradhelme

Bei der Wahl deines Motorradhelms kann es mehr als einen Versuch brauchen, um eine Marke zu finden, die die perfekte Passform bietet. Such dir also eine Marke aus, die eine Auswahl an Schalen- und Innenfuttergrößen anbietet. So hast du die beste Chance, die richtige Passform zu finden. Wenn das nicht klappt, bieten einige Hersteller eine Auswahl an Wangenpolstergrößen an, damit sich der Helm genau richtig anfühlt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass verschiedene Helmmodelle besser für bestimmte Kopfformen geeignet sind. Aus diesem Grund bleiben Motorradfahrer oft einer bestimmten Marke oder einem bestimmten Helmmodell treu. Wenn du Druck auf der Stirn spürst, ist der Helm möglicherweise zu rund für deinen Kopf. Druck an den Seiten deutet darauf hin, dass der Helm zu oval ist.

Budget- vs. Premium-Motorradhelm

Budget-Helme bestehen oft aus Polycarbonat oder Thermoplast. Im Vergleich zu Premium-Helmen aus Verbundwerkstoffen oder Carbon sind diese Materialien zwar robust, aber schwer. Dieses zusätzliche Gewicht kann dazu führen, dass du als Fahrer schneller ermüdest. Premium-Motorradhelme verfügen oft über verschiedene Schalen- und Innenfuttergrößen, um die bestmögliche Passform zu gewährleisten. Ein Budget-Motorradhelm bietet dagegen häufig nur eine Schale mit unterschiedlich großen Innenfuttern. Premium-Helme sind außerdem meist besser isoliert und beim Fahren leiser, was du berücksichtigen solltest, wenn du vorhast, mit dem Motorrad viele Kilometer zurückzulegen.

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