27.11.2024 • 5m read • 8m video
Top 3 Adventure-Motorradhelme unter 400 €
Vanessa Ruck Autor
Wenn es um Adventure Helme geht, sind sie so konzipiert, dass sie die Lücke zwischen Straßen- und Geländetauglichkeit schließen, da du etwas brauchst, das beides meistert. Statt auf das eine oder das andere spezialisiert zu sein, gehen Adventure Helme gewisse Kompromisse ein, um zu guten Allroundern für gemischte Abenteuer zu werden.
In diesem Artikel oder im Video oben schauen wir uns drei beliebte Adventure-Motorradhelme an, die bei XLMOTO erhältlich sind und alle unter 400 € kosten. Sie bieten eine Reihe von Optionen und Funktionen, je nach deinem Budget und deinen Prioritäten. Wenn wir uns die einzelnen Helme ansehen, bekommst du ein Gefühl dafür, was du für dein Geld in puncto Komfort, Vielseitigkeit, Gewicht und andere wichtige Faktoren erwarten kannst, wenn du deinen nächsten Adventure-Motorradhelm auswählst.
Acerbis Flip FS-606 2
Der Acerbis Flip FS-606 2 ist eine gute, einfache Option unter den Adventure Helmen. Er verfügt über ein kratzfestes und abnehmbares Außenvisier, das dir die Flexibilität bietet, es bei Bedarf auszutauschen. Eine integrierte Sonnenblende ermöglicht es dir, dich schnell an wechselnde Lichtverhältnisse anzupassen, ohne Teile wechseln zu müssen. Der Helm nutzt außerdem einen Schnellverschluss für einfaches Auf- und Absetzen, selbst wenn du sperrige Adventure-Handschuhe trägst.
Nachteilig ist, dass Pinlock nicht serienmäßig enthalten ist. Und mit 1.600 g liegt der Acerbis eher auf der schwereren Seite unter den Adventure Helmen. Das zusätzliche Gewicht ist der Preis für den attraktiven Einstiegspreis.
Für Fahrer, die mit einem kleinen Budget ins Adventure Riding einsteigen wollen, bietet der Flip FS-606 2 also die wichtigsten Funktionen ohne Aufpreis. Auch wenn das Gewicht und das fehlende Pinlock für Hardcore-Abenteuer einschränkend sein können, ist dieser Helm eine solide Basisoption.
Der O'Neal Sierra II Helm:
Der O'Neal Sierra II legt im Vergleich zum Acerbis mit ein paar zusätzlichen nützlichen Features nach, die seinen etwas höheren Preis rechtfertigen. Mir ist sofort das Pinlock-Visier aufgefallen, das bei diesem Helm serienmäßig enthalten ist. Das ist ein echter Vorteil gegen beschlagene Sicht bei kalten oder nassen Fahrten. Der Sierra II hat außerdem einen abnehmbaren Schirm, Belüftungsöffnungen über den gesamten Helm hinweg, einschließlich nicht verschließbarer Öffnungen oben, und reichlich Platz, um das Visier bei Bedarf gegen Crossbrillen zu tauschen. Wie beim Acerbis findest du auch hier einen Schnellverschluss, damit du den Helm mit dicken Adventure-Handschuhen leicht auf- und absetzen kannst. Innen sorgt eine großzügigere Polsterung für mehr Komfort an langen Tagen auf Adventure-Tour. Eine integrierte Sonnenblende macht den Umgang mit wechselnden Lichtverhältnissen ebenfalls zum Kinderspiel. Mit 1.590 g ist der Sierra II etwas schwerer als der federleichte Airoh Commander, aber leichter als der Acerbis.
Vergleicht man die Ausstattung mit dem Preis, bietet der O'Neal Sierra II ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis für Fahrer, die mehr von ihrem Adventure Helm wollen, ohne das Budget zu sprengen. Der großzügige Luftdurchsatz macht ihn möglicherweise besser geeignet für Fahrten bei warmem Wetter als den Acerbis.
Hinweis der Redaktion: Der im Video erwähnte O'Neal Sierra II Helm ist auf unserer Website nicht mehr verfügbar. Stattdessen bietet der O'Neal Sierra R die gleichen Funktionen sowie einige zusätzliche Extras, und das weiterhin für unter 400 €.
Der Airoh Commander
Er sticht wirklich als der fortschrittlichste Helm unter 400 € hervor. Schon beim ersten Anheben konnte ich die Gewichtsersparnis spüren. Der Commander wiegt nur 1.430 g und ist damit der leichteste der drei Helme. Er bietet alle Funktionen der anderen Modelle, wie ein austauschbares Pinlock-Visier, eine integrierte Sonnenblende, ein bequemes und herausnehmbares Innenfutter und einen Schnellverschluss. Der Commander bringt aber noch ein paar coole Extras mit, die seinen etwas höheren Preis rechtfertigen.
Der Helm ist intercom-ready und bietet an der Seite einen vorgesehenen Platz für die Integration der Verkabelung. Außerdem enthält er einen zusätzlichen Windabweiser, der unter dem Kinn angebracht wird, um Windgeräusche zu reduzieren. Besonders gut gefallen mir die mitgelieferten Kunststoff-Clips zum Schutz des Visiers. Sie schützen die Visiermechanik, wenn du das Hauptvisier abnimmst, und halten alles sicher. Und mein Lieblingsfeature ist die Halterung für Action-Kameras. Einfach die Abdeckung oben auf dem Helm abnehmen, die Grundhalterung montieren und dann deine Kamera befestigen. Keine zusätzlichen Halterungen oder Klebepads, die überall herumkleben.
Der Airoh Commander bietet wirklich fortschrittliche Features für abenteuerlustige Fahrer und bleibt dabei unter 400 €.
FAQs
Fazit
Zum Abschluss fassen wir noch einmal einige der wichtigsten technischen Daten und Merkmale der Adventure-Helme zusammen, die wir uns angesehen haben.
Der Acerbis Flip FS-606 2 verfügt über ein kratzfestes, abnehmbares Visier, eine integrierte Sonnenblende, einen Schnellverschluss, kein Pinlock und bringt 1.600 g auf die Waage.
Der O'Neal Sierra II bietet eine Polycarbonat-ABS-Konstruktion, mehrere Belüftungsöffnungen, ein gepolstertes und herausnehmbares, schweißabsorbierendes Innenfutter, ein Pinlock-30-Antibeschlag-Visier sowie ein klares Visier und eine Sonnenblende, und wiegt etwa 1.590 g.
Der Airoh Commander besticht durch eine Composite-Schale, ein Pinlock-Visier, eine waschbare Innenausstattung, eine Action-Cam-Halterung, Intercom-Vorbereitung und mit 1.430 g durch das geringste Gewicht.
Ich hoffe, dir hat dieser Überblick gefallen, und ich freue mich darauf, dich bald wieder hier für mehr Motorrad-Content begrüßen zu dürfen. Fahr vorsichtig!
Autorinnen-Info:
Mein Name ist Vanessa Ruck, und du hast mich vielleicht schon in einem der vielen YouTube-Videos gesehen, die für XLMOTO & 24MX produziert wurden. Ich bin TEDx-Sprecherin, preisgekrönte Motivationsrednerin, Motorradrennfahrerin und Abenteurerin, Rallyefahrerin, Content Creatorin und Moderatorin.

