22.01.2026 • 5m read
Route 66 Roadtrip: Der ultimative Guide

Hast du schon mal darüber nachgedacht, mit dem Motorrad einen der legendärsten Roadtrips der Welt zu machen? Wenn ja, stehen die Chancen gut, dass du zumindest schon mal in Erwägung gezogen hast, die Route 66 zu befahren – die vielleicht berühmteste Straße Nordamerikas, wenn nicht sogar der ganzen Welt. Ein Roadtrip auf der Route 66 ist für viele Motorradfahrer das Nonplusultra. Er bietet jede Menge Abwechslung auf dem Weg, ganz zu schweigen von einer langen und erfüllenden Fahrt über etwa 2.448 Meilen von Chicago, Illinois, bis nach Santa Monica an der Pazifikküste Kaliforniens.
Warum die Route 66 ein Muss für Motorradfahrer ist
Kurz gesagt: Es gibt nur wenige Reisen, die du mit dem Motorrad unternehmen kannst und die mit dem Nervenkitzel eines Roadtrips auf der Route 66 mithalten können. Die Strecke ist nicht nur zum Synonym für die offenen Straßen Amerikas geworden, sondern auch für das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Der Song „(Get Your Kicks on) Route 66" wurde zwar bereits 1948 geschrieben, aber dank der vielen Coverversionen, die über die Jahrzehnte veröffentlicht wurden, hat die Planung eines Roadtrips auf der Route 66 in der Popkultur immer noch eine große Bedeutung.
Die Straße tauchte in unzähligen Filmen, Romanen, TV-Shows und Motorradmagazinen auf. Daher können selbst andere ikonische Roadtrip-Routen für Motorradfahrer, wie die Great Ocean Road in Australien, der Trans-Canada Highway oder Norwegens Atlantikstraße zum Nordkap, oft nicht mit einem Roadtrip auf der Route 66 mithalten.
Für viele Biker ist ein Roadtrip auf der Route 66 ein Ziel, das man sich nur einmal im Leben erfüllt, besonders für diejenigen von außerhalb der USA. Die legendäre Straße bietet die seltene Gelegenheit, das Motorradfahren in seiner reinsten Form zu genießen. Aber was gehört eigentlich zur Planung eines Roadtrips auf der Route 66 dazu? Gibt es Fallstricke, auf die man achten muss? Muss man die Sache auf eine bestimmte Art angehen, um das Beste daraus zu machen? All diese Fragen und noch viele mehr über die berühmteste Roadtrip-Route der Welt werden in unserem umfassenden Guide beantwortet.
8 Tipps für einen Roadtrip auf der Route 66
Es gibt kein Richtig oder Falsch, wenn man einen Roadtrip auf der Route 66 in Angriff nimmt. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die du tun solltest, und einige, die du besser vermeidest. Hier ist unsere Liste mit Dos and Don'ts für eine erfolgreiche Motorradreise:
1. Sei nicht unflexibel
Es ist toll, jeden Roadtrip genau zu planen. Tatsächlich liegt ein Teil des Vergnügens darin, diese Pläne im Voraus zu schmieden und jede Etappe zu skizzieren. Aber zu starr zu sein kann bedeuten, dass du die besten Teile eines Roadtrips auf der Route 66 verpasst. Wenn du auf etwas Unerwartetes stößt, das dein Interesse weckt, lass dich einfach darauf ein und genieße den Umweg.
2. Berücksichtige die Jahreszeit
Wenn du im Hochsommer in Arizona oder Zentraltexas unterwegs bist, musst du mitten am Tag mit 40 °C oder mehr rechnen. Unterschätze nicht, wie anstrengend diese Art von trockener Hitze sein kann. Verlege deine Fahrten auf den frühen Morgen und den Abend, oder noch besser: Vermeide Roadtrips im Hochsommer ganz, um eine angenehmere Reise zu haben.
3. Nimm die richtige Tourenausrüstung mit
Wenn du noch nie zuvor mit deinem Motorrad auf Tour warst, stelle sicher, dass du mit wetterfester und schützender Ausrüstung richtig vorbereitet bist. Das tägliche Pendeln mit dem Motorrad bereitet dich nicht auf alles vor, was dir auf einem langen Roadtrip begegnen kann. Schau dir unseren Guide für erschwingliche Allwetter-Tourenausrüstung an, um Tipps zu erhalten, was du einpacken und bequem tragen solltest.
4. Vergiss nicht zu tanken
Die Route 66 mag zwar von Städten und Ortschaften gesäumt sein, aber es gibt auch lange Abschnitte, auf denen du kaum Zivilisation oder Tankstellen finden wirst. Behalte deine Tankanzeige im Auge und tanke lieber, wenn du die Gelegenheit hast, auch wenn du dir nicht sicher bist, ob du anhalten sollst – nur zur Sicherheit.
5. Unterstütze lokale Unternehmen
Viele der Diners, Motels und Läden am Straßenrand entlang der Route 66 leben von der Laufkundschaft und dem Roadtrip-Verkehr. Hilf mit, den Geist der Reise am Leben zu erhalten, indem du lokale Unternehmen unterstützt, wann immer du kannst, und lass die Ketten links liegen, wenn es eine kleinere Option in der Nähe gibt, die einen Besuch wert ist.
6. Achte auf die Fahrbahnoberfläche
Die Route 66 ist nicht überall Teil des Interstate-Systems, daher kann der Belag je nach Alter oder lokalen Reparaturen sehr unterschiedlich sein. Geh nicht davon aus, dass die Straße vor dir immer glatt und eben asphaltiert ist. Halte immer Ausschau nach Rissen, Schlaglöchern und bröckelnden Rändern, die besonders für Zweiradfahrer Probleme verursachen könnten.
7. Entferne keine Beschilderung
Etwas am Straßenrand als Souvenir mitzunehmen, mag wie eine gute Idee erscheinen, ist es aber selten und kann den Ort ruinieren. Du könntest nicht nur Ärger mit den örtlichen Behörden bekommen, sondern musst auch bedenken, dass viele der berühmten Route 66-Schilder von lokalen Freiwilligen und Denkmalschutzgruppen angebracht wurden, die sich um die Straße kümmern.
8. Beachte Festival-Termine
Wenn du während eines Route 66-Festivals in eine Stadt fährst, könnte es schwierig werden, eine Unterkunft für die Nacht zu finden, da selbst Campingplätze schnell ausgebucht sind. Überprüfe deine Reiseroute, bevor du losfährst, und ziehe in Betracht, ein Motel im Voraus zu buchen, wenn du wahrscheinlich während lokaler Veranstaltungen vorbeikommst.

Eine kurze Geschichte der Route 66
Die Route 66 hat im letzten Jahrhundert viele Rollen gespielt: von der Lebensader für Migration und dem Wirtschaftsmotor bis hin zur Popkultur-Ikone und zum nostalgischen Favoriten für Roadtrips. Ihre Verwandlung von einem Flickenteppich regionaler Straßen zu einer der bekanntesten Fernstraßen der Welt ist fast so faszinierend wie das Fahren auf ihr selbst.
Der Ursprung und Aufstieg der Route 66
Es gab eine Zeit, in der die Planung eines Roadtrips auf der Route 66 unmöglich gewesen wäre. Denn sie wurde erst 1926 in Betrieb genommen, also später, als viele denken. Davor war ein Großteil der Strecke zwar schon vorhanden, bestand aber aus unzusammenhängenden Straßen, die von Landkreisen und lokalen Behörden instand gehalten wurden.
Infolgedessen waren einige Abschnitte gut gepflegt, während andere kaum mehr als regionale Feldwege waren. Erst nach dem Federal Highway Act von 1921 begannen staatliche Mittel, das nationale Straßennetz zu vereinheitlichen und zu verbessern. Das ebnete den Weg dafür, die Route 66 zu einer durchgehenden Straße auszubauen, die die große nördliche Stadt Chicago mit Kalifornien verbindet.
Die Jahre der Depression und der kulturelle Einfluss
In den 1930er-Jahren, als die Vereinigten Staaten und weite Teile der westlichen Welt mit der Großen Depression zu kämpfen hatten, begann die Route 66 ihren Kultstatus zu erlangen. Familien, die von den Ernteausfällen der Dust Bowl betroffen waren, nutzten die Straße, um auf der Suche nach Arbeit in den Westen zu ziehen. Für viele erinnerte das an die Pionierreisen eines Jahrhunderts zuvor. John Steinbeck fing diesen Geist in seinem Roman aus der Zeit der Depression, „Früchte des Zorns", ein und nannte die Route 66 treffend „The Mother Road".
In den Nachkriegsjahren wurde die Route 66 zu einer wichtigen Wirtschaftsverbindung. Lkw-Fahrer nutzten sie für den Warentransport, während ganz normale Amerikaner die Straße für Urlaub und Abenteuer entdeckten. Entlang der Strecke entstanden Diners und Motels, von denen viele noch heute Reisende auf der Route 66 bewirten. Bis 1960 war die Popularität der Straße so weit gewachsen, dass sie sogar eine nach ihr benannte Fernsehserie inspirierte.
Erhaltung und das moderne Route 66-Erlebnis
In den 1980er-Jahren wurden die Interstates zur schnelleren Alternative für Straßen wie die Route 66. 1985 wurde die Route 66 offiziell als Fernstraße stillgelegt, obwohl ein Großteil davon befahrbar blieb. Dennoch wuchs ihr Kultstatus nur noch weiter. Lokale Gruppen und Denkmalschutzvereine setzten sich für den Erhalt ihres Charakters ein und kämpften dafür, die alte Beschilderung zu bewahren und den Geist der Straße am Leben zu erhalten.
2006 fand die Route 66 mit der Veröffentlichung von Disneys Cars ein neues Publikum, was dazu beitrug, ihr Erbe einer jüngeren Generation näherzubringen. Fast zwanzig Jahre später soll ihr hundertjähriges Bestehen mit besonderen Veranstaltungen gefeiert werden. Die Straße hat zwar keinen offiziellen Status mehr, aber das hat Tausende nicht davon abgehalten, jedes Jahr Roadtrips auf der Route 66 mit dem Motorrad, dem Auto oder dem Wohnmobil zu planen. Nichts anderes vermittelt ein so starkes Gefühl von Geschichte wie das Fahren auf ihrem historischen und erstaunlich gut gepflegten Asphalt.

Die 12 besten Städte und Zwischenstopps auf Route 66
Vom Start bis zum Ziel steckt ein Roadtrip auf Route 66 voller faszinierender Orte, an denen du anhalten kannst. Das hier sind nur einige Highlights, die Motorradfahrer besonders schätzen – aber die Wahrheit ist: Entlang der Strecke findest du alle paar Dutzend Kilometer einen Ort, der einen Stopp wert ist.
1. Chicago, Illinois
Chicago im Norden der USA am Michigansee ist der Ausgangspunkt für einen Roadtrip auf Route 66. Die Straße beginnt offiziell an der Kreuzung von Adams Street und Michigan Avenue. Schau vor dem Losfahren bei Lou Mitchell's Diner vorbei – ein legendärer Anlaufpunkt für Roadtripper und Motorradfahrer aller Art sowie ein bekanntes, bikerfreundliches Lokal. Es ist ein großartiger Ort, um Tipps mit Leuten auszutauschen, die die Strecke schon gefahren sind, und um dir noch die letzten wichtigen Dinge zu besorgen, bevor du die Stadt verlässt.
2. Pontiac, Illinois
Pontiac – die Stadt, nicht das Auto – hat nur etwa 11.000 Einwohner und fühlt sich wie eine ganz andere Welt an als Großstädte wie Chicago. Hier gibt es mehrere Orte, die die Motorradkultur pflegen und die vielen vorbeikommenden Roadtripper willkommen heißen. Zu den Highlights gehören die Route 66 Hall of Fame und das Museum sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Essen, Trinken und Ausruhen nach deinem ersten Tag auf der Straße.
3. St. Louis, Missouri
Die Chain of Rocks Bridge überspannt den Mississippi nördlich von St. Louis und ist einer der fotogensten Orte, um einen Roadtrip auf Route 66 festzuhalten. Es ist ein toller Ort für einen Stopp, wenn du ein echtes amerikanisches Diner erleben möchtest – mit mehreren Optionen, die nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische ansprechen. In der Nähe findest du außerdem unabhängige Motels und eine lebendige Blues-Szene, falls dich das interessiert.
4. Cuba, Missouri
Cuba – nicht das Land, das für seine Zigarren berühmt ist, sondern eine Kleinstadt in der Nähe des Mark Twain National Forest – ist ein großartiger Ort zum Campen, wenn du ein Zelt dabei hast. Unser Leitfaden zum Motorradcamping hilft dir bei der Vorbereitung, egal zu welcher Jahreszeit du deinen Roadtrip auf Route 66 planst. Die Stadt ist bekannt für ihre farbenfrohen Wandgemälde, von denen viele dem legendären Highway huldigen, der Cuba erst auf die Landkarte gebracht hat.
5. Tulsa, Oklahoma
In Tulsa befindet sich Buck Atom's Cosmic Curios on 66, ein unterhaltsamer Zwischenstopp für Route 66-Ausrüstung, die Motorradfahrer zu schätzen wissen. Die Stadt hat eine starke Live-Musik-Szene mit Bars, in denen die ganze Woche über Bands auftreten, nicht nur am Wochenende. Für ein tolles Foto solltest du zur Cyrus Avery Bridge fahren – der perfekte Ort für ein Selfie und ein Andenken an deine Tour.
6. Oklahoma City, Oklahoma
Als große Stadt in diesem Teil der zentralen USA bietet Oklahoma City motorradfreundliche Straßen, die ins Stadtzentrum hinein- und herausführen, mit breiten Fahrspuren und vielen Route 66-Markierungen, denen du folgen kannst. In der ganzen Stadt findest du Retro-Motels sowie einige bekannte Ketten, du hast also die freie Wahl. Wichtig zu wissen: Das berühmte Oklahoma Route 66 Museum befindet sich nicht in der Stadt selbst, sondern im nahe gelegenen Clinton. Wenn du es besuchen möchtest, hältst du am besten auf dem Hinweg dort an, sonst musst du später wieder zurückfahren.
7. Shamrock, Texas
Sobald du in Texas angekommen bist, beginnt sich die Landschaft zu verändern. Shamrock ist einer der besten Orte für einen Stopp in dieser Phase der Reise. Besonders beeindruckend ist es nach Einbruch der Dunkelheit, wenn ein Großteil der Stadt hell erleuchtet ist. Obwohl es offiziell eine Stadt ist, fühlt es sich nach europäischen Maßstäben eher wie ein Dorf an. Shamrock ist bekannt für seine herzliche Gastfreundschaft und versprüht ein Retro-Feeling, das dich direkt in die 1950er-Jahre zurückversetzt.
8. Amarillo, Texas
In Amarillo ist die Cadillac Ranch ein echter Treffpunkt für Motorradfahrer, an dem du dich an den entstehenden Kunstwerken beteiligen und dich selbst im Sprayen versuchen kannst. In einer Stadt, die auf Touristen aller Art eingestellt ist, gibt es viele Diner und Retro-Motels zur Auswahl. Der Wonderland Amusement Park bietet zudem eine willkommene Abwechslung für alle, die den Nervenkitzel suchen.
9. Tucumcari, New Mexico
Tucumcari ist bekannt für seine Vintage-Leuchtreklamen und klassischen Unterkünfte wie das Blue Swallow Motel, ein Favorit bei Motorradfahrern und Roadtrippern gleichermaßen. Hier findest du auch ein Route 66-Denkmal. Man sagt, dass die Stadt Teile von Disneys Cars inspiriert hat, in dem der legendäre Highway während der gesamten Geschichte eine Rolle spielt.
10. Albuquerque, New Mexico
Route 66 führt mitten durch Albuquerque. Selbst wenn du nicht anhältst, wirst du die Atmosphäre aufsaugen. Dich erwarten weitere Wandgemälde, die der Straße gewidmet sind, dazu Diner und unabhängige Hotels. Viele Motorradfahrer verbringen hier ein oder zwei Tage, um ihr Motorrad gründlich zu reinigen oder ein paar grundlegende Wartungsarbeiten durchzuführen. Außerdem finden in der Stadt jedes Jahr mehrere Route 66-Festivals statt.
11. Kingman, Arizona
Kingman liegt am Rande der Black Mountains und markiert den Beginn eines der am besten erhaltenen Abschnitte von Route 66. Wenn du hier entlangfährst, bekommst du ein echtes Gefühl für die sich verändernde Landschaft in diesem Teil des Landes. Mr. D'z Route 66 Diner ist ein Top-Stopp für Motorradfahrer, und es gibt auch ein paar skurrile Museen, die einen Besuch wert sind.
12. Santa Monica, California
Die letzte Station auf der klassischen Route 66-Reiseroute für Motorradfahrer ist Santa Monica, California. Als Teil des Großraums Los Angeles herrscht hier eine entspannte Atmosphäre, aber in den Sommermonaten kann es voll werden. Fahr zum berühmten Pier hinaus, um deine Reise abzuschließen, und entspann dich anschließend in einem Café am Strand, während du auf den glitzernden Pazifik blickst und die Reise Revue passieren lässt.

Wie lange sollte ein Route 66 Roadtrip dauern?
Route 66 erstreckt sich über knapp 2.500 Meilen (4.000 Kilometer), daher ist sie keine Strecke, die man einfach im Eiltempo zurücklegt. Manche Motorradfahrer haben nicht die Zeit, die gesamte Strecke am Stück zu fahren, und das ist völlig in Ordnung. Viele fahren bei ihrer ersten Reise nur einen Teil der Route und setzen beim nächsten Mal dort fort, wo sie aufgehört haben. Dennoch lohnt es sich für einen wirklich authentischen Route 66 Roadtrip, genügend Zeit einzuplanen, um die gesamte Strecke von Chicago nach Santa Monica zu fahren.
Wenn du die gesamte Länge der Route 66 von Anfang bis Ende fahren möchtest, solltest du dir mindestens zehn Tage bis zwei Wochen Zeit nehmen. Zehn Tage wären selbst für die erfahrensten Tourenfahrer eine Herausforderung, da man dafür täglich sechs bis sieben Stunden auf der Straße verbringen muss. Du wirst kaum Zeit haben, das Tempo zu drosseln, die Landschaft zu genießen oder die kleineren Städte am Wegesrand zu erkunden. Das wäre schade, denn bei einem Route 66 Roadtrip geht es vor allem darum, das echte Amerika in deinem eigenen Tempo zu entdecken. Wenn die Zeit jedoch knapp ist, lässt sich die Fahrt in diesem Zeitrahmen bewältigen.
Warum drei Wochen eine beliebte Wahl sind
Wenn du kannst, nimm dir mehr Zeit für deinen Route 66 Roadtrip. Viele Motorradfahrer planen drei Wochen ein. So kannst du im Schnitt etwa 120 bis 140 Meilen (200 bis 220 Kilometer) pro Tag fahren, was deutlich entspannter ist. Außerdem hast du so Zeit für Abstecher. Manche Fahrer bauen Umwege ein, etwa die Strecke durch Santa Fe, oder nehmen sich Zeit für Sehenswürdigkeiten wie den Grand Canyon. Mit drei Wochen kannst du auch mal ein oder zwei Tage an einem Ort bleiben, der dir besonders gut gefällt, ohne den Druck zu spüren, zu schnell weiterfahren zu müssen.
Das Beste aus einer längeren Reise herausholen
Für alle, die sich mehr Zeit nehmen können, ist ein fünfwöchiger Route 66 Roadtrip sogar noch sinnvoller. Mit den zusätzlichen Tagen könntest du ein paar Nächte in Las Vegas verbringen oder deine Fahrt so planen, dass sie mit einem der Route 66 Festivals entlang der Strecke zusammenfällt. Der Sommer ist eine beliebte Zeit für längere Roadtrips, auch wenn man die Straße dann mit mehr Verkehr teilen muss.
Frühling und Herbst sind oft die besten Jahreszeiten für einen Route 66 Roadtrip, da das Wetter kühler ist und weniger Verkehr herrscht. Der Winter kann ebenfalls funktionieren, besonders wenn es dir nichts ausmacht, ab und zu einen Tag Pause einzulegen, wenn das Wetter umschlägt. Wenn du planst, in den kälteren Monaten zu fahren, schau dir unseren Ratgeber zum Motorradfahren im Winter an.
Deinen Route 66 Roadtrip ganz nach deinen Vorstellungen planen
Egal, ob du mit deinem eigenen Motorrad fährst oder dir für das Abenteuer ein Motorrad mietest, ein Route 66 Roadtrip bietet dir die Freiheit, alles nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Denk im Voraus an die Straßenverhältnisse, lokale Veranstaltungen, die sich auf Unterkünfte auswirken könnten, und an alle Abstecher, die du in deine Planung einbauen möchtest. Von Chicago nach Santa Monica ist die klassische Richtung, aber es spricht nichts dagegen, die Strecke in umgekehrter Richtung zu fahren. Wenn du es einmal gemacht hast, gibt es immer einen Grund, es noch einmal zu tun. Pack deine Ausrüstung ein und erlebe deine Kicks auf Route 66.









